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Donnerstag, 17. Juli 2014
Kultur- & Kongresszentrum Liederhalle Stuttgart
#jfs2014

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Abstracts der Vorträge von 16.40 - 17.25 Uhr

Entwicklung von BigData-Systemen mit Apache Cassandra

Philipp Stussak (Widas Concepts Unternehmensberatung)
Non-Sponsored Talk

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Themenbereich: Sonstiges

Stichworte: NoSQL, Apache Cassandra, Java-Driver für Apache Cassandra


Abstract:

Bei der Konzeption von modernen Softwaresystemen müssen sich Architekten und Entwickler Herausforderungen stellen, die wachsende Datenmengen und Real-World Anwendungsfälle mit sich bringen. Im Speziellen sollen drei Anforderungen betrachtet werden:

- Sehr große Anzahl von Nutzern die gleichzeitig mit dem System interagieren (Online-Händler, Suchmaschinen, Social Media, etc.)
- Geschäftskritische Anwendungsfälle bei denen Systemausfälle nicht tolerierbar sind. 
- Softwaresysteme müssen in der Lage sein über mehrere Datencenter hinweg zu arbeiten. Vor Allem der Schritt von vertikaler zu horizontaler Skalierung ist unabdingbar.

Relationale Datenbanken stoßen an ihre Grenzen, sobald eine der genannten Anforderungen eine Rolle spielt. Kernkonzepte von relationalen Datenbanken wie die Normalisierung der Daten, Joins und 2-Phasen-Sperrprotokoll sind nicht auf große Cluster ausgelegt. 
Apache Cassandra, als Vertreter einer Reihe von Open-Source NoSQL (Not only SQL) Systemen wurde entwickelt um mit den oben genannten Herausforderungen umzugehen.

Ziel der Präsentation ist es, durch konkrete Anwendungsfälle die Problemstellungen, die sich aus dem Wandel der Anforderungen an moderne Softwaresysteme ergeben aufzuzeigen und eine Möglichkeit vorzustellen wie diese mit Apache Cassandra gelöst werden können. Neben der Erläuterung von Kernkonzepten im Bereich BigData (Verteilte Systeme, Datenkonsistenz, Datenschema, De-Normalisierung) und Cassandra soll hauptsächlich die Entwicklung von Java Applikationen mit dem Cassandra Java-Driver im Vordergrund stehen. 

Dies schließt folgende Punkte ein:
- Toolunterstützte Installation eines lokalen Cassandra Test Clusters
- Definition eines Datenschemas
- Erstellung von Datenbank und Tabellen
- Schreiboperationen auf den Tabellen mit dem Java-Driver
- Leseoperationen auf Beispieldaten mit dem Java Driver

Über den Referenten:

Philipp Stussak
Philipp Stussak
Philipp Stussak
Philipp Stussak ist Consultant im Bereich Big Data bei der WidasConcepts Unternehmensberatung in Wimsheim. Er ist einer von zwei durch Datastax bestätigten Cassandra Trainern im deutschsprachigen Raum und beschäftigt sich bereits seit seinem Studium mit der Entwicklung von Big Data Lösungen in Java. Seine Interessen liegen vor Allem im Bereich Real-Time Systeme und NoSQL Datenbanken, sowie den Technologien des Hadoop 2.0 Stacks.

Flux: Connecting the Eclipse IDE to the Cloud-Based Era of Developer Tooling

Martin Lippert (Pivotal)
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Themenbereich: Eclipse

Stichworte: Eclipse, IDE, Cloud


Abstract:

The Eclipse IDE ist zwar eine großartige IDE, aber auch eine schwergewichtige und ein wenig in die Jahre gekommene Desktop-Anwendung, die nicht immer einen zeitgemäßen Eindruck erweckt. Im Gegensatz dazu arbeiten einige Firmen und Projekte an neuartigen und modernen cloud-basierten Entwicklungswerkzeugen. Eclipse Orion ist ein Beispiel dafür. Während diese neuartigen Ansätze vielversprechend aussehen, sind sie dennoch völlig entkoppelt von den existierenden Desktop-IDEs und Lichtjahre entfernt von dem Feature-Umfang heutiger Desktop IDEs, geschweige denn dem exzellenten Support für Java, den ausgereifte IDEs bieten.

Dieser Vortrag gibt einen Einblick in das neue Project Flux (bei Eclipse), indem ein neuartiger Ansatz entwickelt wird, um diese Lücke zwischen existierenden Desktop-IDEs und cloud-basierten Entwicklungswerkzeugen zu schließen. Der Ansatz basiert auf einer neuartigen cloud-basierten Architektur für Entwicklungswerkzeuge, die sich nahtlos mit existierenden Desktop-IDEs integriert, wie beispielsweise Eclipse, IntelliJ oder auch Netbeans. Die Architektur bezieht existierende Desktop-IDEs ein, während sie gleichzeitig eine weiche Migration zu cloud-basierten Entwicklungswerkzeugen erlaubt. Die cloud-basierte Architektur erlaubt zudem, exzellente Sprachunterstützung für Java (als ein Beispiel) im Browser zu implementieren, beispielsweise echtes Reconciling, umfangreichen Content-Assist, Navigation, oder vieles mehr. Gleichzeitig werden Entwickler nicht gezwungen, komplett in die Cloud zu wechseln, sondern können parallel die Desktop-IDE weiter verwenden, wenn gewünscht.

Der Vortrag besteht aus wenigen Folien zur Einleitung und zeigt überwiegend Live-Demos und Live-Coding, um die neuartige Architektur zu erläutern und zu demonstrieren, was bereits möglich und implementiert ist.


Über den Referenten:

Martin Lippert
Martin Lippert
Martin Lippert
Martin ist Principal Software Engineer bei Pivotal und arbeitet an Entwicklungswerkzeugen für das Spring Framework, Cloud Foundry und JavaScript. Gemeinsam mit seinem Team ist er für die Spring IDE, die Spring Tool Suite und die Cloud Foundry Integration für Eclipse verantwortlich und arbeitet als Co-Lead und Erfinder des Projektes Eclipse Flux an cloud-basierten Entwicklungswerkzeugen der nächsten Generation. Martin ist darüber hinaus Mitgründer der it-agile GmbH, einem der führenden agilen Unternehmen in Deutschland, interessiert sich für Agile und Lean Software Development, Refactoring-Techniken, Innovation, und die Auslieferung von hochqualitativer Open-Source Software.

mgwt - GWT goes mobile

Katharina Fahnenbruck (mgwt)
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Themenbereich: Web 2.0

Stichworte: GWT, Java, mobile, Web 2.0


Abstract:

HTML5 mobile Frameworks gelten oft als langsam und träge -  das muss aber so nicht sein. Sehr performantes JavaScript kann man mit GWT erzeugen. Diese Session stellt mit mgwt ein schlankes UI Framework vor, das mit GWT sehr performante und nativ aussehende Widgets bietet und dabei die Fähigkeiten eines modernen Browsers voll ausnutzt.

Mit der Version 2.0 von mgwt werden viele neue Features eingeführt, die ich einzeln vorstellen werde. Anhand kleiner Beispiele werde ich zeigen wie man mit mgwt schnell crossplatform Anwendungen erstellen kann, die im Web laufen und genauso in einen AppStore gestellt werden können.


Über den Referenten:

Katharina Fahnenbruck
Katharina Fahnenbruck
Katharina Fahnenbruck
Katharina Fahnenbruck ist Webentwicklerin und Beraterin mit einem Fokus auf Java und GWT. Sie ist Committer zu den beiden Open Source Projekten mgwt und GWT-PhoneGap mit denen in Java mobile Anwendungen erstellt werden können.

Einstieg in die Portal-Entwicklung mit Liferay

Frank Schlinkheider (ITSD Consulting GmbH)
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Themenbereich: Sonstiges

Stichworte: Portlets, JSF, Migration, Liferay


Abstract:

Der Liferay Portal Server ist der am meisten verbreitete auf Java basierende Open Source Portal Server und unterstützt die wichtigsten JSRs und Technologiestandards (168, 286, WSRP, 329, etc.) für die Portal-Entwicklung. Durch die Vielzahl mitgelieferter Portlets, die bei der Entwicklung wiederverwendet und angepasst werden können, können mit entsprechender Erfahrung schnell eigene leistungsfähige und umfangreiche Portal-Lösungen erstellt werden. In diesem Vortrag sollen die Vor- und Nachteile der Liferay-Portal-Entwicklung, die Konzepte und ein Einstieg in das Liferay Universum gegeben werden. Des Weiteren werden Vorschläge und Best Practices für Migrationen von klassischen Web-Lösungen hin zu Portallösungen diskutiert und kurz erläutert, wie mit JSF standardkonforme Portlets entwickelt werden können.


Über den Referenten:

Frank Schlinkheider
Frank Schlinkheider
Frank Schlinkheider

Frank Schlinkheider ist Geschäftsführer der ITSD Consulting GmbH und dort u.a. verantwortlich für die Entwicklung von Portal-Lösungen. Neben der „normalen“ Liferay-Entwicklung beschäftigte er sich in den letzten Jahren mit den Migrationsmöglichkeiten von vorhandenen IT-Systemen hin zu Enterprise Portal-Systemen, der Umsetzung von BPM Lösungen (mit jbpm, Activiti oder Camunda BPM) und der Einführung von Enterprise 2.0 in Unternehmen und Verwaltungen (z.B. mit Social Office).

E7 - Ersatzvortrag

Sie sind da: Lambda Expressions in Java 8

Rolf Borst (Datenzentrale Baden-Württemberg)
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k.A.

Themenbereich: Sonstiges

Stichworte: Java 8, Lambda Expressions, Sprache


Abstract:

Wir haben lange darauf gewartet, jetzt sind sie da: Lambda Expressions in Java 8.

Nicht darauf gewartet? Macht nichts. In 45 Minuten schauen wir uns mit den Lambda Expressions ein wirklich tolles neues Sprachfeature an und werfen natürlich auch einen Blick auf die vielen neuen Möglichkeiten im Bereich der Collections.


Über den Referenten:

Rolf Borst
Rolf Borst
Rolf Borst
Rolf Borst entwickelt seit zehn Jahren Software für die Java JEE Plattform und liebt Java. Er findet es spannend, dass bei Java ständig etwas in Bewegung ist und laufend neue coole Ideen entstehen.

Apache Tomcat 8 - aber sicher

Frank Pientka (MATERNA GmbH)
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IT-Manager
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Themenbereich: Security

Stichworte: SSL, JAVA8, JCE, OWASB, CVE


Abstract:

Apache Tomcat zählt zu den am meisten verbreiteten Webservern im Java-Bereich. Da er für unternehmenskritische Anwendungen eingesetzt wird, verdient er etwas mehr Aufmerksamkeit, um nicht ein unnötiges Angriffsziel zu bieten. Für die aktuellen Gefahrenpotentialen nach OWASB und CVE  werden Lösungen mit Tomcat 8 und Java 8 diskutiert.Neben einer aktuellen Version spielt die richtige Konfiguration und Überwachung eine große Rolle. Für die Java-Umgebung ist die korrekte Verwendung von SSL, SNI und der Java Cryptography Extension wichtig. Es werden Maßnahmen vorgestellt, um Tomcat 8 und die dort laufenden Anwendungen sicherer zu machen. Dabei wird auch auf die neuen Sicherheitsfunktionen von Java 8 eingegangen.


Über den Referenten:

Frank Pientka
Frank Pientka
Frank Pientka
Frank Pientka arbeitet als Dipl.-Informatiker bei der MATERNA GmbH in Dortmund.Er beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit OpenSource-Software mit dem Schwerpunkt Web. Als Softwarearchitekt und Mitgründer der iSAQB-Vereinigung liegt ihm mehr Qualität in der Software am Herzen.Deswegen gibt er sein Wissen durch Publikationen, Artikel, Vorträge oder in Projekten weiter.Zum Apache Geronimo Server hat er das einzige deutschsprachige Buch veröffentlicht.

Oberflächentests kosteneffizient automatisieren

Berend Semke (etamax space GmbH)
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Themenbereich: Sonstiges

Stichworte: Testautomatisierung, Oberflächentests, Tool-Evaluierung, Testmanagement


Abstract:

Menschen machen Software. Menschen machen Fehler. Software enthält Fehler. Die schlimmsten Fehler wollen wir entdecken, bevor es die Anwender tun und gegenüber unseren Kunden müssen wir nachweisen, dass unsere Arbeitsergebnisse zumindest das tun, was ursprünglich verlangt wurde.

Durch den Einzug diverser agilen Methoden in unseren Arbeitsalltag haben wir in den vergangenen Jahren gelernt, Testgetrieben zu entwickeln, kontinuierlich zu integrieren und die Qualität unserer Software hierdurch stetig zu verbessern (oder bei gestiegener Komplexität zumindest das Qualitätslevel zu halten).

In den meisten Projekten beschränkt sich die Testautomatisierung jedoch auf Unit-, ggf. Schnittstellen und Integrationstests. Obwohl es eine breite Palette an mächtigen Werkzeugen gibt und fast jeder (technische) Projektleiter sich an dem Einsatz dieser versuchte, setzen nur wenige Projekte eine Testautomatisierung von Oberflächentests auch effizient und erfolgreich ein.

Basierend auf der langjährigen Erfahrung in der Testautomatisierung aus zahlreichen SW-Entwicklungsprojekten unter der Verwendung unterschiedlicher Werkzeuge soll dieser Vortrag Denkanstöße für die Automatisierung von Oberflächentests geben. Von der Auswahl des passenden Tools über die Planung, Durchführung und dem Management der Tests bis hin zu dem Anforderungen an die Testingenieure.


Über den Referenten:

Berend Semke
Berend Semke
Berend Semke
Berend Semke beschäftigt sich seit 2004 mit der Automatisierung von Oberflächentests und hat in diesem Zeitraum in verschiedenen Projekten für Siemens, Volkswagen, Aerodata und die europäische Raumfahrtagentur (ESA) Konzepte zur Automatisierung von Oberflächentests ausgearbeitet und deren Realisierung als Tester, Testmanager, technischer Projektleiter und Projektleiter begleitet.
Seit 2006 ist er für die etamax space GmbH tätig und hier in der Rolle des Software-Entwicklungsleiters sowie als Spezialist für die Automatisierung von Oberflächentests beschäftigt.