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Donnerstag, 6. Juli 2017
Kultur- & Kongresszentrum Liederhalle Stuttgart
#jfs2017

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Vorträge von 16.40 - 17.25 Uhr

A7

16.40 - 17.25 Uhr

Methodik und PraxisCore Java und JVM-SprachenEnterprise Java und FrameworksIDE und ToolsInternet of Things und EmbeddedArchitektur und SicherheitFrontend und Mobile Computing

Themenbereich: Frontend und Mobile Computing

Einführung in Grafik- und UI-Design für Entwickler

Non-Sponsored Talk

Stichworte: UI UX Ergonomie Design


Alexander Klein (codecentric AG)

Zielgruppe:
Anfänger

Abstract:

Viele Entwickler machen einen Bogen um Design, Ergonomie und Userexperience weil ihnen das Wissen und das Auge dafür fehlt wie schönere und benutzerfreundlichere Oberflächen, Komponenten, Icons, Webseiten und Präsentationen entstehen können.
Sehr oft arbeiten sie aber mit Designern und Kunden die in Bildern denken.
Denen wiederum fehlt die Sicht auf die Befürfnisse und Restriktionen von Entwicklern.
Um mit ihnen reden zu können sollte man ihre Sprache sprechen und Verstehen können.
Design hat viel mit Psychologie und Zielen, aber auch Manipulation zu tun.

Diese Session kann keinen Pixelguru aus Ihnen machen, versucht aber Einblick in die Welt der Designer zu geben.
Wenn Farben, Typographie und das mysteriöse Wesen genannt 'Benutzer' klarer werden können Oberflächen besser werden.

Über den Referenten:

Alexander Klein
Alexander Klein
Alexander Klein
Alexander (Sascha) Klein ist Niederlassungsleiter am Standort Stuttgart der codecentric AG.
Er ist seit ca. 20 Jahren im Java-Umfeld als Entwickler, Architekt, Coach und Dozent tätig. 
Seine Interessengebiete sind UI-Entwicklung, Ergonomie, DSL's und Produktivität in der Software-Entwicklung. 
Er ist bekennender Groovy-Jünger und Commiter beim Open-Source-Projekt Griffon.
B7

16.40 - 17.25 Uhr

Methodik und PraxisCore Java und JVM-SprachenEnterprise Java und FrameworksIDE und ToolsInternet of Things und EmbeddedArchitektur und SicherheitFrontend und Mobile Computing

Themenbereich: Core Java und JVM-Sprachen

Instrumentierung - Das Werkzeug der Werkzeugmacher

Non-Sponsored Talk

Stichworte: Instrumentierung, Agenten, Hot Code Replacement


Bernd Müller (Ostfalia Hochschule)

Zielgruppe:
Fortgeschrittene

Abstract:

Das Package java.lang.instrument führt das Konzept eines Java-Agenten ein, der Klassen beim Laden in die VM oder bereits geladenen Klassen innerhalb der VM ändern kann. Man kann daher mit Standard-Java ohne
zusätzliche Bibliotheken Klassen zur Laufzeit ändern. Die Änderungen sind beschränkt auf (neue) Methodenrümpfe und Konstanten. Das Hinzufügen, Löschen oder Umbenennen von Methoden und Variablen ist nicht erlaubt.

Dieser Vortrag führt die Konzepte der Instrumentierung ein und zeigt, wie einfach das Ersetzen von Klassen zur Laufzeit (Hot-Swap) mit Standard-Java ist.

Der Vortrag belegt diese "Einfachheit" durch kleinere Demos, z.B. dem Nachbau einer JRebel-Light-Variante.
Zum Abschluss gehen wir noch auf ByteMan ein, ein JBoss-Framework zum Tracen und Monitoren von Anwendungen.

Über den Referenten:

Bernd Müller
Bernd Müller
Bernd Müller
Nach seinem Studium der Informatik und der Promotion arbeitete Bernd Müller für die IBM und die HDI Informationssysteme. Er ist Geschäftsführer und Professor, Autor mehrerer Bücher zu den Themen JSF und JPA, sowie regelmäßiger Speaker auf nationalen und internationalen Konferenzen.
C7

16.40 - 17.25 Uhr

Methodik und PraxisCore Java und JVM-SprachenEnterprise Java und FrameworksIDE und ToolsInternet of Things und EmbeddedArchitektur und SicherheitFrontend und Mobile Computing

Themenbereich: Methodik und Praxis

Ansible - Lohnt sich der steinige Weg zum automatisierten Deployment wirklich?

Non-Sponsored Talk

Stichworte: Ansible, Automatisiertes Deployment, Verteilte Anwendungen


Julien Guitton und Thomas Pieronczyk (SEITENBAU GmbH)

Zielgruppe:
Anfänger

Abstract:

Microservices, Hochverfügbarkeit, Skalierbarkeit, kurze Releasezyklen und "Infrastructure as Code" sind nur einige der Schlagworte, die sich in den letzten Jahren in den Bereichen Softwareentwicklung, Hosting und Betrieb als anzustrebende Standards herausgetan haben. Erfüllen lassen sich diese Ziele jedoch nur mit einem hohen Grad an Automatisierung.

Seit seinem Erscheinungsjahr 2012 hat sich Ansible im Bereich der Serverorchestrierung, des Konfigurationsmanagements und der Automatisierungswerkzeuge als eine der führenden Lösungen etabliert. Im Vergleich zu anderen Werkzeugen wie Puppet oder Chef kommt Ansible gänzlich ohne die Installation und Konfiguration von Agenten aus, sondern benötigt lediglich eine Python Installation und den Systemzugriff mit Hilfe von SSH.

Aufgrund der Vielzahl verfügbarer Module und der stark an Kommandozeilen-Aufrufen orientierten Syntax bietet Ansible insbesondere Systemadministratoren eine einfache Möglichkeit zur Automatisierung administrativer Tätigkeiten, bietet jedoch Gleichzeitig auch Software Entwicklern einen leichten Einstieg in die Administration der von ihnen genutzten und benötigten Umgebungen.

In unserem Vortrag möchten wir nach einem kurzen Überblick über Ansible und seine Funktionalitäten anhand des Projektes „Serviceportal Baden-Württemberg“ (https://www.service-bw.de / im Auftrag des Innenministeriums BW) zeigen, wie sich Ansible in der Praxis bewährt hat und welche technischen und organisatorischen Hürden bei der Entwicklung einer großen, verteilten Portalanwendung genommen werden mussten  – und mit Hilfe von Ansible erfolgreich gemeistert wurden.

Über die Referenten:

Julien Guitton
Julien Guitton
Julien Guitton
Julien Guitton studierte Software Engineering an der HTWG Konstanz. Seit 2010 arbeitet er für die Seitenbau GmbH und ist dort Leiter des Software Qualitätssicherungs Boards. Seit drei Jahren widmet er sich neben seiner Tätigkeit als Test Coach im Bereich der Agilen Softwareentwicklung verstärkt Themen aus dem DevOps Umfeld. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich Testmanagement, Agile Methoden und Prozesse, Java, Spring, Continuous-Integration und Continuous-Deployment.
Thomas Pieronczyk
Thomas Pieronczyk
Thomas Pieronczyk
D7

16.40 - 17.25 Uhr

Methodik und PraxisCore Java und JVM-SprachenEnterprise Java und FrameworksIDE und ToolsInternet of Things und EmbeddedArchitektur und SicherheitFrontend und Mobile Computing

Themenbereich: Architektur und Sicherheit

IoT und die Cloud - Kriterien und Erfahrungen eines Plattformvergleichs

Sponsored Talk

Stichworte: IoT, Cloud, Plattformen


Dominik Bial und Daniel Rock (Opitz Consulting GmbH)

Zielgruppe:
Anfänger

Abstract:

Die Anzahl der IoT Cloud Plattformen steigt rasant. Durch die Vielzahl von Anbietern wird die Auswahl eines passenden Produkts immer schwieriger. Im Rahmen des Vortrags erfährt der Zuhörer nach einer kurzen Einführung in die IoT-Welt Kriterien, nach denen wir verschiedene IoT Cloud Plattformen untersucht haben. Darüber hinaus findet er Antworten und Hinweise, die bei der Auswahl der richtigen Plattform essentiell sind. Gibt es überhaupt eine Plattform, die zu meinen Use Case passt? Wird durch die Verwendung der Plattform eine Vereinfachung der Datenverarbeitung erreicht? Welche Vor- und Nachteile haben die Plattformen? Gibt es bei den Usern eine breite Akzeptanz, ist eine aktive Verwendung sichtbar und die Dokumentation hilfreich? 
Im Fokus des Vortrags stehen die Plattformen von Microsoft, Oracle, Amazon und Q-loud. 

Über die Referenten:

Dominik Bial
Dominik Bial
Dominik Bial
Dominik Bial leitet das Competence-Center „Internet of Things“ bei der OPITZ CONSULTING Deutschland GmbH. Bei der Beratung und Entwicklung in Integrations- und BPM-Projekten hat er einen gesonderten Blick auf aktuelle IT-Trends wie Mobile, Cloud und IoT. Er führt Innovationsworkshops in Unternehmen durch und tritt regelmäßig als Autor von Fachartikeln und als Sprecher bei Konferenzen in Erscheinung.
Daniel Rock
Daniel Rock
Daniel Rock
Daniel Rock ist langjähriger Softwareentwickler im JEE-Bereich. Bei der OPITZ CONSULTING Deutschland GmbH ist er Mitglied des Competence-Centers "Internet of Things". Sein Hauptinteresse gilt der Architektur von Anwendungssystemen und der Analyse von neu entstehenden Technologien.
E7

16.40 - 17.25 Uhr

Methodik und PraxisCore Java und JVM-SprachenEnterprise Java und FrameworksIDE und ToolsInternet of Things und EmbeddedArchitektur und SicherheitFrontend und Mobile Computing

Themenbereich: Architektur und Sicherheit

Container überwachen

Non-Sponsored Talk

Stichworte: container, docker, logs, metrics


Steffen Siering (Elastic)

Zielgruppe:
Fortgeschrittene

Abstract:

Container erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, um Services zu betreiben. Während Deployment und Isolation wesentlich einfacher wurden, sorgen Applikationen in Containern für Herausforderungen bei Logging und Monitoring.

Dieser Vortrag zeigt, wie man mit dem Elastic Stack und speziell Beats — leichtgewichtigen Agenten — diverse Daten in Containern sammeln und zentralisieren kann.

Speziell gehen wir darauf ein:
* Wie man Logs aus Containern ausliest.
* Welche Informationen man von cgroups und der Docker API beziehen kann.
* Wie man Prozessdaten mit den Metainformationen von Containern anreichert.
* Wie man den Netzwerkverkehr zwischen Containern überwachen kann.
* Welche Informationen man vom zugrundeliegenden Host auslesen sollte.
F7

16.40 - 17.25 Uhr

Methodik und PraxisCore Java und JVM-SprachenEnterprise Java und FrameworksIDE und ToolsInternet of Things und EmbeddedArchitektur und SicherheitFrontend und Mobile Computing

Themenbereich: Enterprise Java und Frameworks

Microservices-To-Go mit Dropwizard

Non-Sponsored Talk

Stichworte: container, docker, logs, metrics


Mario Goller (Swisscom (Schweiz) AG)

Zielgruppe:
Fortgeschrittene

Abstract:

Das einfache Entwickeln und Bereitstellen von Microservices in modernen und verteilten Architekturen ist ein wesentlicher Faktor und gewinnt zunehmend an Bedeutung. Daher ist es sehr wichtig die geeignete Softwarebasis und zur Hand zu haben, die es ermöglicht unkompliziert und schnell die Rahmenbedingungen für die eigene Anwendung bereitzustellen. Das sorgt auch dafür, dass sich Entwickler Teams nicht mit grundlegenden Problemstellungen auseinandersetzen müssen und sich auf die wesentliche Arbeit konzertieren können. „Focus on your Features“ lautet hier die Devise.

Dropwizard will genau diesen Zweck erfüllen. Es ist sowohl Framework als auch Ecosystem, das die Basis für die eigenen Services zur Verfügung stellt. Dropwizard vereint wichtige Java Libraries und Standards zu einer Out-Of-The-Box Laufzeitumgebung. Es erlaubt somit eine effiziente Entwicklung und bietet Lösungsansätze für die größten Probleme im Lebenszyklus einer Anwendung, beginnend von der Entwicklung über das Deployment bis hin zu Konfiguration und Betrieb.

Dieser Vortrag zeigt die grundsätzlichen Konzepte und Komponenten von Dropwizard und wie diese im Zusammenspiel miteinander funktionieren. Es wird zudem gezeigt wie sich die Framework Basis um weitere Features erweitern lassen, um z.B. eine vollständige Web Applikation bereitzustellen. Auch der Betrieb einer mit Dropwizard erstellten Applikation wird beleuchtet und welche Vorteile es insbesondere bei der Verwendung innerhalb einer Cloud Infrastruktur gibt.

Über den Referenten:

Mario Goller
Mario Goller
Mario Goller
Mario Goller arbeitet im Bereich Online & Cross Channel Development bei der Swisscom AG in Zürich und ist seit 2004 Software Engineer im Java Umfeld. Der Fokus seiner Tätigkeit liegt in der Konzeption und Implementierung von Web-Applikationen und Business-Anwendungen auf Basis von JEE. Bei der Arbeit in unterschiedlichen Projekten sammelte er zahlreiche Erfahrungen in der Umsetzung von Web- und Microservices sowie dem Betrieb innerhalb einer Cloud Infrastruktur.
G7-1

16.40 - 17.25 Uhr

Methodik und PraxisCore Java und JVM-SprachenEnterprise Java und FrameworksIDE und ToolsInternet of Things und EmbeddedArchitektur und SicherheitFrontend und Mobile Computing

Kurzvortrag der Pecha-Kucha-Session

20 Jahre JUGS, 20 x JFS

Non-Sponsored Talk

Stichworte: Rückblick, JEE, Embedded Java, XP


Oliver Böhm (Optica Abrechnungszentrum Dr. Güldener GmbH)

Zielgruppe:
Anfänger

Abstract:

Das Java Forum Stuttgart findet dieses Jahr zum 20. Mal statt - eine verdammt lange Zeit in der IT-Branche. Zusammengefasst in einen Pecha-Kucha-Vortrag bedeutet das pro Jahr eine Folie bzw. 0,4 Sek. pro Woche - eine unmögliche Zeitvorgabe (nicht untypisch für die viele Projekte). Lassen Sie uns daher nur die wichtigsten Ereignisse der vergangenen Jahre Revue passieren und die Tops, aber auch Flops (kennen Sie noch das San-Francisco-Projekt?) der letzten zwei Jahrzehnte in Erinnerung rufen.


Über den Referenten:

Oliver Böhm
Oliver Böhm
Oliver Böhm
Oliver Böhm studierte Informatik an der Universität Stuttgart. Nach C++-Entwickung im Unix-Bereich beschäftigt er sich seit 1999 mit Java-Entwicklung unter Linux und Aspekt-Orientierte SW-Entwicklung. Er ist u.a. Autor der Bücher "JavaSoftware Engineering unter Linux" (millin Verlag) und "Aspekt-Orientierte Programmierung mit AspectJ 5" (dpunkt.verlag). Neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit als Java-Statiker und -Archäologe beim Optica Abrechnungszentrum gibt er AOSD-Vorlesungen und ist Board-Mitglied der JUGS (Java User Group Stuttgart).
G7-2

16.40 - 17.25 Uhr

Methodik und PraxisCore Java und JVM-SprachenEnterprise Java und FrameworksIDE und ToolsInternet of Things und EmbeddedArchitektur und SicherheitFrontend und Mobile Computing

Kurzvortrag der Pecha-Kucha-Session

REST API Dokumentation mit Swagger und AsciiDoc

Non-Sponsored Talk

Stichworte: API-Dokumentation, JAX-RS, Swagger, AsciiDoc, Gradle


Jan-Paul Buchwald (YOPITER GMBH)

Zielgruppe:
Fortgeschrittene

Abstract:

Swagger bzw. die "Open API Specification" hat sich mittlerweile als Quasi-Standard für die Dokumentation von REST-Schnittstellen etabliert. Es gibt jedoch viele Möglichkeiten, Varianten und Tools der Verwendung und Pflege von Swagger-Definitionen, und teilweise fehlt im reinen Swagger-Spezifikationsformat Raum für tiefgreifende oder umfangreichere Erklärungen. Dieser Pecha-Kucha-Talk gibt einen kurzen Einblick in eine Lösung, die aus einer mit Swagger-Annotationen angereicherten JAX-RS Implementierung und zusätzlicher Dokumentation in Ascii-Doc mittels Gradle Plugin automatisiert eine stets aktuelle, professionellen API-Dokumentation generiert.

Über den Referenten:

Jan-Paul Buchwald
Jan-Paul Buchwald
Jan-Paul Buchwald
Jan-Paul Buchwald ist IT-Architekt und Full Stack Developer bei der YOPITER GmbH in Stuttgart. Er verfügt über langjährige internationale sowie branchenübergreifende Erfahrung aus vielen Rollen und Lebenszyklusphasen der Softwareentwicklung mit Java, speziell im Bereich hochskalierende Web-basierte Systeme und Anwendungen.
G7-3

16.40 - 17.25 Uhr

Methodik und PraxisCore Java und JVM-SprachenEnterprise Java und FrameworksIDE und ToolsInternet of Things und EmbeddedArchitektur und SicherheitFrontend und Mobile Computing

Kurzvortrag der Pecha-Kucha-Session

Philosophy screws it all up!

Non-Sponsored Talk

Stichworte: Fundamentale Probleme, Softwareentwicklung, Erkenntnistheorie


Markus Harrer (privat)

Zielgruppe:
Fortgeschrittene

Abstract:

Wie Erkenntnistheorie unsere Softwareentwicklung beeinflusst und wie wir damit umgehen können...

Softwareentwicklungsprojekte scheitern ab und an weder aus technischem, noch fachlichen – ja nicht einmal aus politischen Gründen. Sind anderweitige Gründe im Spiel, versenkt diese Art von Softwareprojektabbrüchen meist auch noch extrem viel Geld. Es ist unheimlich, dass wir diese Fälle nicht wirklich begründen können und daher vor allem nicht herausbekommen, woran es wohl wirklich gelegen hat. Es müssen somit noch andere, grundsätzliche Aspekte eine Rolle spielen, welche nicht sofort offensichtlich sind.

In diesem Pecha-Kucha-Vortrag ergründe ich mit Hilfe der philosophischen Disziplin der Erkenntnistheorie – der Theorie des Wissens – einige der nicht augenscheinlichen, jedoch immer vorhandenen Probleme der Softwareentwicklung. Die vorgestellten „erkenntnistheoretischen Dilemmata“ begegnen uns immer, wenn wir es mit Wissen zu tun haben. Softwareentwicklung ist die Implementierung von Wissen in Code. Daher sind auch wir – ob wir es wollen oder nicht – immer von diesen Dilemmata betroffen. 

Es gibt jedoch Hoffnung: Sind diese Grundprobleme erst einmal bekannt, können wir sie nutzen, um unsere eigene Arbeit – unser Vorgehen, unserer eingesetzten Methoden und Praktiken in der Softwareentwicklung – nach objektiven Kriterien zu beurteilen und zu verbessern. Konkret zeige ich, wie sich die normative Wissenschaft der Erkenntnistheorie ganz praktisch als „Messwerkzeug“ verwenden lässt. Dazu stelle ich ihre Einflussnahme auf softwaretechnische Praktiken anhand von Praxisbeispielen vor. Meine Kernziele sind es, die Dilemmata kurz und prägnant darzustellen, handhabbar zu machen und praxisorientierte Lösungsansätze zum Umgang mit ihnen aufzuzeigen.

Über den Referenten:

Markus Harrer
Markus Harrer
Markus Harrer
Markus Harrer arbeitet seit über zehn Jahren in der Softwareentwicklung an Hochschule, Forschungsinstitut und Softwareunternehmen. Seine Spezialgebiete sind Clean Code, Softwaresanierung und Software Analytics. Derzeit entwickelt er Unternehmensanwendungen in Java und hilft durch die Analyse von Softwareartefakten, nachvollziehbar Verbesserungsmaßnahmen für Softwareprodukte zu erarbeiten. Privat erforscht er einige fundamentale Probleme der Softwareentwicklung und versucht, diese mit Hilfe von Erkenntnistheorie und Verhaltensökonomik zu veranschaulichen.
G7-4

16.40 - 17.25 Uhr

Methodik und PraxisCore Java und JVM-SprachenEnterprise Java und FrameworksIDE und ToolsInternet of Things und EmbeddedArchitektur und SicherheitFrontend und Mobile Computing

Kurzvortrag der Pecha-Kucha-Session

Mit Mutationstesten die Tests testen

Non-Sponsored Talk

Stichworte: Qualitätssicherung, Unit-Tests, Code-Metrik


Johannes Dienst (MULTA MEDIO Informationssysteme AG)

Zielgruppe:
Anfänger

Abstract:

Bei Mutationen denkt man vielleicht zuerst an biologische Experimente. Doch auch eine Technik zur Qualitätssteigerung von Testsuiten besitzt diesen Namen. Was sich esoterisch anhört, beruht auf der Annahme des "kompetenten Programmierers", der unbeabsichtigt kleine Fehler einbaut. Diese werden durch Tests nicht gefunden, können aber in ihrer Summe katastrophale Auswirkungen haben. Mutationstesten schleust gezielt Fehler in die Codebasis ein, um sie anschließend von der Testsuite finden zu lassen. Der Vortrag stellt die Vorgehensweise an einem konkreten Beispiel vor und zeigt, welche interessanten Erkenntnisse in einem realen Projekt damit gewonnen wurden.

Über den Referenten:

Johannes Dienst
Johannes Dienst
Johannes Dienst
Johannes Dienst ist Clean Coder aus Leidenschaft bei der MULTA MEDIO Informationssysteme AG. Seine Tätigkeitsschwerpunkte sind die Wartung und Gestaltung von serverseitigen Java und JavaScript-Applikationen.
G7-5

16.40 - 17.25 Uhr

Methodik und PraxisCore Java und JVM-SprachenEnterprise Java und FrameworksIDE und ToolsInternet of Things und EmbeddedArchitektur und SicherheitFrontend und Mobile Computing

Kurzvortrag der Pecha-Kucha-Session

Schall und Rauch

Non-Sponsored Talk

Stichworte: Clean Code, Bibliotheken, Namensgebung


Michael Wiedeking (MATHEMA Software GmbH)

Zielgruppe:
Anfänger

Abstract:

Wer seinen Code sauber und gut schreiben möchte, der verwendet vernünftige Namen. Damit könne man, so verheißen die Evangelisten, auch auf die ach so lästige Dokumentation verzichten, denn sprechende Namen seien geschwätzig genug. Aber plötzlich stellt sich heraus, dass es gar nicht so einfach ist, Namen zu finden, deren Methoden das halten, was jene versprechen. In diesem Kurzvortrag wird deshalb demonstriert, dass es gar nicht so einfach ist, den richtigen Namen zu finden; gezeigt, wie schwierig es tatsächlich mit seiner Wahl konsistent zu bleiben; und bewiesen, dass es bedauerlicherweise oft völlig egal ist, wie viel Mühe man sich gibt.

Über den Referenten:

Michael Wiedeking
Michael Wiedeking
Michael Wiedeking
Michael Wiedeking ist Gründer der MATHEMA Software GmbH, Veranstalter des Herbstcampus (www.herbstcampus.de) und Herausgeber vom KaffeeKlatsch (www.kaffeeklatsch.de) – dem kostenlosen PDF-Magazin rund um die Software-Entwicklung. Er ist Java-Programmierer der ersten Stunde, schreibt regelmäßig Artikel und spricht auf Konferenzen im In- und Ausland. Am liebsten aber "sammelt" er Programmiersprachen und beschäftigt sich mit deren Design und Implementierung – neuerdings mit seiner eigenen: Aalgola.