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Donnerstag, 6. Juli 2017
Kultur- & Kongresszentrum Liederhalle Stuttgart
#jfs2017

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Vortragsranking des Java Forum Stuttgart 2017

Nach Auswertung unseres Fragebogens, der allen Teilnehmern zuging, stehen nun die 10 besten Vorträge fest:

Best Presentation Award 2017

für

Dr. Elmar Juergens

Der Preis für die beste Präsentation beim Java Forum Stuttgart 2017 geht an Dr. Elmar Juergens, CQSE GmbH & TU München!

Wir gratulieren dazu ganz herzlich!
Platz 1

Faktenbasiertes Debuggen von Software Teams

Dr. Elmar Jürgens (CQSE GmbH & TU München)

Themenbereich: Methodik und Praxis

Stichworte: Technische Architektur, Team-Organisation, statische und dynamische Analysen


Abstract:

Passen Architektur einer Anwendung und Kommunikationsstrukturen ihres Entwicklungsteams nicht zueinander, führt das zu Problemen. Sowohl die Architektur, als auch die Teamorganisation entwickeln sich jedoch oft unabhängig voneinander weiter. Wie können wir früh merken wenn Probleme auftreten, um rechtzeitig reagieren zu können?

Im Vortrag stelle ich moderne Analysetechniken vor, die uns hierbei unterstützen. Die Analysen beziehen dabei eine Vielzahl von Daten ein, die wir in der Software-Entwicklung produzieren: Von Code, über Versionshistorien, bis hin zu Traces und Ausführungsinformationen aus Test- und Produktionssystemen. Dadurch erlauben sie faktenbasierte Entscheidungen in einem Umfeld, in dem gerade in Krisensituationen sonst oft emotionsgeladene Diskussionen geführt werden.

Ich stelle im Vortrag sowohl die Analysen, als auch Fallstudien und Beispiele aus 10 Jahren Praxiseinsatz vor. Dabei gehe ich auf Beispiele aus kommerzieller Software und Open-Source Systemen ein. Außerdem stelle ich dar, welche der Analysen wie einfach im eigenen Projekt eingesetzt werden können, und auch, wo ihre Grenzen liegen. 

Der Vortrag richtet sich an alle Rollen, die in Software-Projekten mitarbeiten und ist nicht auf Entwickler-, Tester oder Manager beschränkt.

Über den Referenten:

Dr. Elmar Jürgens
Dr. Elmar Jürgens
Dr. Elmar Jürgens
Dr. Elmar Jürgens (@elmarjuergens) hat für seine Doktorarbeit über statische Code-Analyse den Software-Engineering-Preis der Ernst-Denert Stiftung erhalten. Er ist Mitgründer der CQSE GmbH und begleitet seit 10 Jahren Teams bei der Verbesserung ihrer Qualitätssicherungs- und Testprozesse. Er spricht regelmäßig auf Konferenzen, wie der OOP, ICSE, CSMR, JAX oder den XP Days. Auf den Clean Code Days 2015, den Software Quality Days 2015 und dem Java Forum Stuttgart 2015 wurde er zum besten Sprecher gewählt.
Platz 2

Instrumentierung - Das Werkzeug der Werkzeugmacher

Bernd Müller (Ostfalia Hochschule)

Themenbereich: Core Java und JVM-Sprachen

Stichworte: Instrumentierung, Agenten, Hot Code Replacement


Abstract:

Das Package java.lang.instrument führt das Konzept eines Java-Agenten ein, der Klassen beim Laden in die VM oder bereits geladenen Klassen innerhalb der VM ändern kann. Man kann daher mit Standard-Java ohne
zusätzliche Bibliotheken Klassen zur Laufzeit ändern. Die Änderungen sind beschränkt auf (neue) Methodenrümpfe und Konstanten. Das Hinzufügen, Löschen oder Umbenennen von Methoden und Variablen ist nicht erlaubt.

Dieser Vortrag führt die Konzepte der Instrumentierung ein und zeigt, wie einfach das Ersetzen von Klassen zur Laufzeit (Hot-Swap) mit Standard-Java ist.

Der Vortrag belegt diese "Einfachheit" durch kleinere Demos, z.B. dem Nachbau einer JRebel-Light-Variante.
Zum Abschluss gehen wir noch auf ByteMan ein, ein JBoss-Framework zum Tracen und Monitoren von Anwendungen.

Über den Referenten:

Bernd Müller
Bernd Müller
Bernd Müller
Nach seinem Studium der Informatik und der Promotion arbeitete Bernd Müller für die IBM und die HDI Informationssysteme. Er ist Geschäftsführer und Professor, Autor mehrerer Bücher zu den Themen JSF und JPA, sowie regelmäßiger Speaker auf nationalen und internationalen Konferenzen.
Platz 3

Effizient und transparent - Vorteile der Atlassian-Tools-Integration

Florian Rock (avono AG)

Themenbereich: IDE und Tools

Stichworte: Developer-Tool-Chain, DevOps, Lessons-Learned


Abstract:

Bei der Entwicklung von komplexen Software-Systemen ist es für das Entwicklungsteam, die Projektleitung und den Auftraggeber von entscheidender Bedeutung, den Überblick über die jeweiligen Aufgaben zu bewahren.
Um das Team in der agilen Software-Entwicklung effizient zu unterstützen und über alle Phasen des Projektlebenszyklus die notwendige Transparenz sicher zu stellen, benötigt man starke Tools.
In dieser Session wird auf Basis der Atlassian-Tools Confluence, JIRA, Bitbucket Server, Bamboo und HipChat anhand eines Beispiels demonstriert, wie die verschiedenen Teilaspekte aus Entwicklungsaufträgen, Continuous Delivery sowie Release- und Branchmanagement nahtlos ineinander greifen. 
Durch die Tool-Integration wird bspw. sichergestellt, dass das Anlegen eines Feature-Branches konsistent auch im Build-System erfolgt.
Doch das Beste kommt zum Schluss: Die Konfiguration des Zusammenspiels der Tools ist genauso einfach und flexibel wie ihre Benutzung.

Über den Referenten:

Florian Rock
Florian Rock
Florian Rock
Florian Rock besitzt viele Jahre Erfahrung in der Java-Entwicklung und Beratung beim Einsatz der Atlassian Tools. Er arbeitet als Senior Consultant beim Stuttgarter IT-Beratungsunternehmen avono AG. Als zertifizierter Scrum Master und ausgewiesener Atlassian Experte ist er spezialisiert auf die Einführung und Integration der Atlassian Tool Chain in komplexe Systemlandschaften internationaler Kunden. Neben seiner Projektarbeit gibt er sein Wissen auch in Form von Coaching und produktspezifischen Trainings weiter. Einer seiner Schwerpunkte ist die Realisierung von IT-Service Lösungen auf Basis von JIRA Service Desk.