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Donnerstag, 6. Juli 2017
Kultur- & Kongresszentrum Liederhalle Stuttgart
#jfs2017

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Vorträge von 08.45 - 09.30 Uhr

Raum Sylt

A1

08.45 - 09.30 Uhr

Methodik und PraxisCore Java und JVM-SprachenEnterprise Java und FrameworksIDE und ToolsInternet of Things und EmbeddedArchitektur und SicherheitFrontend und Mobile Computing

Themenbereich: IoT und Embedded

ORACLE JET on Speed mit socket.io

Sponsored Talk

Stichworte: IoT, JavaScript, Raspberrry Pi, ORACLE JET


Enno Schulte (virtual7 GmbH)

Zielgruppe:
Anfänger

Abstract:

Echtzeitapplikationen definieren sich durch bezifferte kurze Antwortzeiten. Diese sollen in der Regel so kurz sein, dass für die menschliche Wahrnehmung keine Verzögerung bemerkbar ist. Um diese Performanz zu erreichen müssen Server über entsprechende Ressourcen verfügen und das Netzwerk niedrige Latenzzeiten ermöglichen. Durch den geringeren Overhead und permanente Duplexverbindungen kann das Websocket Protokoll einen sinnvollen Beitrag zu diesem Szenario leisten. Vorwiegend findet man Echtzeitapplikation in der Prozessautomatisierung oder Daten- und Telekommunikation. 
Mit dem Internet-of-Things (IoT) kommt ein weiterer Bereich, in dem die Verbindungsgeschwindigkeit eine große Rolle spielt hinzu. Niemand möchte mehrere Sekunden warten, bis das Licht angeht oder eine Tür sich öffnet. Läuft die Kommunikation zwischen Geräten
und Clients über eine Cloud-Instanz wird das Szenario noch verschärft. Oracles JavaScript Toolkit JET ist darauf ausgelegt, mithilfe von REST basierten Webservices über HTTP mit einem Backend zu kommunizieren. Diese Form der Kommunikation ist bereits dazu gedacht die Reaktionszeiten möglichst gering zu halten. Durch den Einsatz des Websocket Protokolls kann diese Reaktionsgeschwindigkeit zusätzlich gesteigert werden. Insbesondere wenn eine große Anzahl an Clients und / oder Geräten ins Spiel kommt. In einer Demo wird gezeigt, wie eine Oracle JET Applikation mittels Socket.io mit einem NodeJS Backend kommuniziert. Das Backend läuft auf einem Raspberry Pi und steuert ca. 200 digitale LEDs einzeln an. Gleichzeitig übermittelt das Backend alle Zustandsänderungen der LEDs an alle angeschlossenen Oracle JET basierten Clients in Echtzeit.


Über den Referenten:

Enno Schulte
Enno Schulte
Enno Schulte
Enno Schulte (Dipl.-Wirt.-Inform) arbeitet seit über einer Dekade im Consulting mit einem starken Fokus auf Oracle Technologien. Ein Hauptaugenmerk hatte er dabei auf ADF, dem JEE Framework von Oracle. Mit einem intensiven engagement in der ADF Community und der DOAG, sowie mit guten Kontakten zu Oracle, gestaltet er die Entwicklung und Verbreitung dieser Technologie. Darüber hinaus beschäftigt sich Herr Schulte bei seiner Tätigkeit als Senior Technical Consultant bei virtual7 mit der Implementierung leichtgewichtiger JavaScript Lösungen in IoT und containerbasierten Umgebungen.

Mozart-Saal

B1

08.45 - 09.30 Uhr

Methodik und PraxisCore Java und JVM-SprachenEnterprise Java und FrameworksIDE und ToolsInternet of Things und EmbeddedArchitektur und SicherheitFrontend und Mobile Computing

Themenbereich: IoT und Embedded

Java Concurrency-Konzepte

Non-Sponsored Talk

Stichworte: Nebenläufigkeit, Parallele Programmierung, Concurrency-Package


Prof. Dr. Jörg Hettel (Hochschule Kaiserslautern FB Informatik)

Zielgruppe:
Fortgeschrittene

Abstract:

Java besitzt eine Vielzahl von Konzepten und Klassen zur Erstellung nebenläufiger Programme. Zum einen sind dies Elemente zur Synchronisation und Ablaufsteuerung, mit deren Hilfe der parallele Zugriff auf Ressourcen koordiniert werden kann. Und zum anderen besitzt Java Frameworks, mit denen eine Parallelverarbeitung realisiert werden kann, um die Laufzeit von Programmen zu beschleunigen. 
In dem Vortrag werden die verschiedenen Konzepte und ihre Einsatzgebiete systematisch vorgestellt und bewertet. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf den Parallelisierungsframeworks (ForkJoin, parallel Streams und CompletableFuture). Bei deren Einsatz hat der Entwickler verschiedene Möglichkeiten den parallelen Verarbeitungsablauf zu steuern. Anhand von Anwendungsbeispielen wird die korrekte Verwendung gezeigt und einige Best Practices werden vorgestellt.
Der Vortrag schließt mit einem Ausblick auf das Flow-API, das Bestandteil von Java 9 sein wird. Mit den Flow-Klassen wird zusätzlich zur kontrollflussorientierten auch eine datenflussorientierte Verarbeitungsmöglichkeit eingeführt - Stichwort reaktive Programmierung.


Über den Referenten:

Prof. Dr. Jörg Hettel
Prof. Dr. Jörg Hettel
Prof. Dr. Jörg Hettel
Jörg Hettel studierte Theoretische Physik und promovierte am Institut für Informationsverarbeitung und Kybernetik an der Universität Tübingen. Nach seiner Promotion war er als Berater bei nationalen und internationalen Unternehmen tätig. Er begleitete zahlreiche Firmen bei der Einführung von objektorientierten Technologien und übernahm als Software-Architekt Projektverantwortung. Seit 2003 ist er Professor an der Hochschule Kaiserslautern am Standort Zweibrücken. Seine aktuellen Arbeitsgebiete sind unter anderen verteilte internetbasierte Transaktionssysteme und die Multicore-Programmierung. 

Silcher-Saal

C1

08.45 - 09.30 Uhr

Methodik und PraxisCore Java und JVM-SprachenEnterprise Java und FrameworksIDE und ToolsInternet of Things und EmbeddedArchitektur und SicherheitFrontend und Mobile Computing

Themenbereich: Methodik und Praxis

Faktenbasiertes Debuggen von Software Teams

Non-Sponsored Talk

Stichworte: Technische Architektur, Team-Organisation, statische und dynamische Analysen


Dr. Elmar Jürgens (CQSE GmbH & TU München)

Zielgruppe:
Fortgeschrittene

Abstract:

Passen Architektur einer Anwendung und Kommunikationsstrukturen ihres Entwicklungsteams nicht zueinander, führt das zu Problemen. Sowohl die Architektur, als auch die Teamorganisation entwickeln sich jedoch oft unabhängig voneinander weiter. Wie können wir früh merken wenn Probleme auftreten, um rechtzeitig reagieren zu können?

Im Vortrag stelle ich moderne Analysetechniken vor, die uns hierbei unterstützen. Die Analysen beziehen dabei eine Vielzahl von Daten ein, die wir in der Software-Entwicklung produzieren: Von Code, über Versionshistorien, bis hin zu Traces und Ausführungsinformationen aus Test- und Produktionssystemen. Dadurch erlauben sie faktenbasierte Entscheidungen in einem Umfeld, in dem gerade in Krisensituationen sonst oft emotionsgeladene Diskussionen geführt werden.

Ich stelle im Vortrag sowohl die Analysen, als auch Fallstudien und Beispiele aus 10 Jahren Praxiseinsatz vor. Dabei gehe ich auf Beispiele aus kommerzieller Software und Open-Source Systemen ein. Außerdem stelle ich dar, welche der Analysen wie einfach im eigenen Projekt eingesetzt werden können, und auch, wo ihre Grenzen liegen. 

Der Vortrag richtet sich an alle Rollen, die in Software-Projekten mitarbeiten und ist nicht auf Entwickler-, Tester oder Manager beschränkt.


Über den Referenten:

Dr. Elmar Jürgens
Dr. Elmar Jürgens
Dr. Elmar Jürgens
Dr. Elmar Jürgens (@elmarjuergens) hat für seine Doktorarbeit über statische Code-Analyse den Software-Engineering-Preis der Ernst-Denert Stiftung erhalten. Er ist Mitgründer der CQSE GmbH und begleitet seit 10 Jahren Teams bei der Verbesserung ihrer Qualitätssicherungs- und Testprozesse. Er spricht regelmäßig auf Konferenzen, wie der OOP, ICSE, CSMR, JAX oder den XP Days. Auf den Clean Code Days 2015, den Software Quality Days 2015 und dem Java Forum Stuttgart 2015 wurde er zum besten Sprecher gewählt.

Schiller-Saal

D1

08.45 - 09.30 Uhr

Methodik und PraxisCore Java und JVM-SprachenEnterprise Java und FrameworksIDE und ToolsInternet of Things und EmbeddedArchitektur und SicherheitFrontend und Mobile Computing

Themenbereich: Methodik und Praxis

Vom Monolith zur Microservice Architektur - Ein Praxisbericht von FNT

Non-Sponsored Talk

Stichworte: Architektur, JavaEE, Microservice, DomainDrivenDesign


Michael Vögeli und Ulrich Vigenschow (FNT GmbH)

Zielgruppe:
Fortgeschrittene

Abstract:

Das Thema Microservices ist derzeit in aller Munde, aber wie kommt man in der Praxis auf die Idee, einen stabilen, seit über 10 Jahren gewachsenen Software-Monolithen in Microservices zu zerlegen? Und vor allem: wie kann man ein solches Vorhaben in der Praxis umsetzen? Hierbei sind wir nicht mit der Vision Microservices gestartet, sondern haben zuerst diverse andere Architekturansätzen evaluiert. Erst Stück für Stück kristallisierte sich die Microservice Architektur als Lösung heraus.  

Der Vortrag berichtet aus den bisherigen Erfahrungen, die wir in der Softwareentwicklung auf dem Weg von einer monolithischen Webapplikation hin zur neuen Architektur gemacht haben. Hierbei wird der Bogen von der Analyse des Bestandssystems, über die Idee einer technischen Plattform mit unterschiedlichen Betriebsvarianten bis zum Prototyp einer Microservice Lösung gespannt.

Er zeigt auf, warum bestimmte technische und fachliche Entscheidungen getroffen wurden, welche Auswirkungen eine solche Entscheidung auf eine Organisation hat und welche Stolperfallen man besser meidet.


Über die Referenten:

Michael Vögeli
Michael Vögeli
Michael Vögeli
Michael Vögeli (B. Sc. Computer Science) hat langjährige Erfahrung als Softwareentwickler und arbeitet seit 10 Jahren bei FNT in Ellwangen, einem international expandierenden Softwarehaus. Er begann als Junior Softwareentwickler in der Java-Entwicklung und begleitete die Produktentwicklung über mehrere Jahre hinweg. Später übernahm er in verschiedenen Projekten die Rolle des System- und Produktarchitekten für Standardsoftwareprodukte von FNT. Inzwischen arbeitet Michael an einer strategischen Neukonzeption der Gesamtarchitektur und ist ein wichtiger Know-How-Träger für die Themen Java EE, Microservices und DDD.
Ulrich Vigenschow
Ulrich Vigenschow
Ulrich Vigenschow
Ulrich Vigenschow (Dipl. Inform. (FH)) sammelte seine ersten Programmiererfahrungen im Bereich der Industrieautomatisierung (embedded c / c++), bevor er vor über 10 Jahren zur Java-Produktentwicklung bei FNT wechselte. Zunächst war er für Projekte in der Standard- und Kundenprojektentwicklung verantwortlich, übernahm dann die Rolle des Systemarchitekten für mehrere Komponenten der Standardsoftware FNT Command. Als Produktarchitekt ist Ulrich intensiv an der Neukonzeption der Gesamtarchitektur der Standardsoftware beteiligt und beschäftigt sich unter anderem mit den Themen Java EE, Microservices und DDD.

Raum Usedom

E1

08.45 - 09.30 Uhr

Methodik und PraxisCore Java und JVM-SprachenEnterprise Java und FrameworksIDE und ToolsInternet of Things und EmbeddedArchitektur und SicherheitFrontend und Mobile Computing

Themenbereich: Architektur und Sicherheit

Sicherheit beim Build

Non-Sponsored Talk

Stichworte: Sicherheit, Build, Deployment


Dominik Schadow (BridgingIT GmbH)

Zielgruppe:
Fortgeschrittene

Abstract:

Wer sich die Mühe macht, bei der Software-Entwicklung auf die Sicherheit zu achten, sollte die Einhaltung möglichst aller Vorgaben und gleichzeitig die Sicherheit der gesamten Webanwendung beim Build soweit möglich automatisch überprüfen. Dafür stehen eine ganze Reihe von Open-Source-Tools zur Verfügung, die etwa bei der Continuous Integration in einen Jenkins-Build-Server integriert werden können. Die Session stellt dazu die Tools vor, mit denen sich Themen rund um die Sicherheit einer Webanwendung automatisiert prüfen lassen und gibt Vorschläge für deren Konfiguration und Einsatz in Java-Entwicklungsprojekten.


Über den Referenten:

Dominik Schadow
Dominik Schadow
Dominik Schadow
Dominik Schadow besitzt viele Jahre Erfahrung in der Java-Entwicklung und -Beratung und arbeitet als Senior Consultant beim IT-Beratungsunternehmen bridgingIT. Er ist spezialisiert auf die Architektur und Entwicklung von Java Enterprise Applikationen, Enterprise Application Integration und die sichere Softwareentwicklung mit Java. In Trainings und Coachings überzeugt er andere Entwickler von der sicheren Entwicklung mit Java. Daneben ist er seit vielen Jahren regelmäßiger Speaker auf verschiedenen Konferenzen rund um die Themen Java und sichere Softwareentwicklung, Buchautor (Java-Web-Security - Sichere Webanwendungen mit Java entwickeln) und Autor zahlreicher Fachartikel. In seiner Freizeit leitet er das Open-Source-Projekt JCrypTool, mit dem Anwender für die Kryptografie begeistert werden und ihre eigenen Krypto-Plug-ins entwickeln können.

Hegel-Saal

F1

08.45 - 09.30 Uhr

Methodik und PraxisCore Java und JVM-SprachenEnterprise Java und FrameworksIDE und ToolsInternet of Things und EmbeddedArchitektur und SicherheitFrontend und Mobile Computing

Themenbereich: Enterprise Java und Frameworks

JAX-RS 2.1 Reloaded

Non-Sponsored Talk

Stichworte: JAX-RS, Java EE, JCP, JSR 370


Markus Karg (Markus KARG, Staatl. gepr. Inf.)

Zielgruppe:
Fortgeschrittene

Abstract:

Das Warten hat ein Ende! Nach zwei Renewal Ballots, erheblicher Reduktion des Feature-Umfangs, heftigen Diskussionen der Expert Group und langer, langer Wartezeit ist es endlich da: JAX-RS 2.1!
Neben CDI und JPA stellt es den Kern von Java EE 8 dar und dient zur Implementierung moderner RESTful Microservices in Java. Welche Feature es nun definitiv in die Final Release geschafft haben, und welche faszinierenden Fähigkeiten nun tatsächlich möglich sind, erläutert Expert Group Member Markus Karg in diesem spannenden Technologie-Vortrag.


Über den Referenten:

Markus Karg
Markus Karg
Markus Karg
Markus Karg gestaltet seit vielen Jahren als Mitglied der JCP-Expertengruppe (JSRs 339 und 370) den Standard JAX-RS mit. Der hauptberufliche Entwicklungsleiter eines mittelständischen ISVs hat die JUG PF mitbegründet und wirbt auf Konferenzen und in Fachzeitschriften für die Sprache Java und die Konzentration auf freie Standards.

Beethoven-Saal

G1

08.45 - 09.30 Uhr

Methodik und PraxisCore Java und JVM-SprachenEnterprise Java und FrameworksIDE und ToolsInternet of Things und EmbeddedArchitektur und SicherheitFrontend und Mobile Computing

Themenbereich: Enterprise Java und Frameworks

Orchestrierung von Microservices

Non-Sponsored Talk

Stichworte: Workflow, BPM, Microservices, Orchestrierung


Bernd Rücker (camunda services GmbH)

Zielgruppe:
Fortgeschrittene

Abstract:

Wie kann ich aus einem Haufen (evtl. reaktiver) Microservices einen funktionierenden Ende-zu-Ende Geschäftsprozess entstehen lassen? Wie kann ich langlaufende Prozesse oder „Sagas“ umsetzen? Wie vermeide ich chaotische Spaghetti-Kommunikation, die meinen Business Analysten in den Wahnsinn treibt? Was bedeutet eine Workflow Engine für den Bounded Context und wie schneide ich Prozesse und Verantwortung? Kann moderne Workflow-Technologie helfen, ohne dabei einen BPM-Monolithen einzuführen? Diesen Fragen möchte ich in der Session nachgehen und auf mögliche Patterns und Architekturkonzepte eingehen. Dabei werde ich von Praxiserfahrungen berichten sowe Alternativen an Hand von Codebeispielen veranschaulichen.


Über den Referenten:

Bernd Rücker
Bernd Rücker
Bernd Rücker
Ich begleite seit über 10 Jahren Kundenprojekte rund um BPM, Workflow und Java, meist in einer Welt, die von Konsistenz, Transaktionalität und Monolithen beherrscht wird. In dieser Zeit habe ich sowohl das "Praxishandbuch BPMN" geschrieben als auch aktiv an der Entwicklung verschiedener Open Source Workflow Engines mitgearbeitet. Seit geraumer Zeit beschäftige ich mich bei anders tickenden Kunden mit neuen Ansätzen rund um die Schlagworte Microservices, Domain Driven Design, Event Driven Architecture, Reactive Systems, Eventual Consistency und vieles mehr. Ich spreche regelmäßig auf Konferenzen und schreibe für verschiedene Magazine. "Entwicklerfreundliches BPM" ist meine absolute Leidenschaft, auch wenn man es heute oft anders nennen muss, um hip zu bleiben.