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Donnerstag, 5. Juli 2018
Kultur- & Kongresszentrum Liederhalle Stuttgart
#jfs2018

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Vorträge von 14.30 - 15.15 Uhr

A5

14.30 - 15.15 Uhr

Architektur und SicherheitIDE und ToolsEnterprise Java und FrameworksMicroservices, Container und CloudCore Java und JVM-SprachenFrontend und Mobile ComputingIoT (Internet of Things) und EmbeddedMethodik und PraxisTest und BetriebOpen Source und CommunityTrends und neue Technologien

Themenbereich: Core Java und JVM-Sprachen

Was sind „Reaktive Streams“?

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Stichworte: Reaktive Streams, Java 9, Flow-API, RxJava


Jörg Hettel (Hochschule Kaiserslautern)

Zielgruppe:
Fortgeschrittene

Abstract:

Eine auffällige Erweiterung bei Java 9 sind die Flow-Interfaces, über die reaktive Streams (www.reactive-streams.org) standardkonform in eine Anwendung integriert werden können. Doch was sind reaktive Streams genau und wozu werden sie benötigt? 
Reaktive Streams unterscheiden sich grundlegend von denjenigen Streams, die mit Java 8 eingeführt wurden. Java 8 Streams sind sogenannten „pull“-Streams, deren Verarbeitung kontrollflussorientiert und synchron erfolgt. Reaktive Streams haben ihren Ursprung in der reaktiven Programmierung, einem Programmierparadigma, bei denen der Datenfluss im Vordergrund steht. Reaktive Streams sind sogenannte „push“-Streams, die ein asynchrones Verarbeitungskonzept durch „Backpressure“ realisieren. Beide Stream-Arten können moderne Multicore-Prozessoren optimal ausnutzen, wobei den Stream-Arten jeweils unterschiedliche Concurrency-Modelle zugrunde liegen.
Im Vortrag werden zuerst die Grundprinzipien und wichtigsten Begriffe der reaktiven Programmierung erklärt. Im Anschluss werden die Anatomie und die Arbeitsweise von reaktiven Streams anhand der RxJava-Implementierung erläutert und den Java 8 Streams gegenübergestellt. Abschließend wird der Einsatz von reaktiven Stream anhand eines typischen Beispiels gezeigt. 


Über den Referenten:

Jörg Hettel
Jörg Hettel
Jörg Hettel
Jörg Hettel studierte Theoretische Physik und promovierte am Institut für Informationsverarbeitung und Kybernetik an der Universität Tübingen. Nach seiner Promotion war er als Berater bei nationalen und internationalen Unternehmen tätig. Er begleitete zahlreiche Firmen bei der Einführung von objektorientierten Technologien und übernahm als Software-Architekt Projektverantwortung. Seit 2003 ist er Professor an der Hochschule Kaiserslautern am Standort Zweibrücken. Seine aktuellen Arbeitsgebiete sind unter anderen verteilte internetbasierte Transaktionssysteme und die Multicore-Programmierung.  
B5

14.30 - 15.15 Uhr

Architektur und SicherheitIDE und ToolsEnterprise Java und FrameworksMicroservices, Container und CloudCore Java und JVM-SprachenFrontend und Mobile ComputingIoT (Internet of Things) und EmbeddedMethodik und PraxisTest und BetriebOpen Source und CommunityTrends und neue Technologien

Themenbereich: IDE und Tools

Spring Tools 4 - Spring Boot Tooling für Eclipse, VSCode und Atom

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Stichworte: Developer Tools, Spring Boot, Eclipse, Visual Studio Code


Martin Lippert (Pivotal)

Zielgruppe:
Fortgeschrittene

Abstract:

Spring Tools 4 ist nicht einfach nur eine neue Version der Spring Tools für Eclipse. Die Spring Tools 4 sind komplett überarbeitete und größtenteils neuentwickelte Developer Tools für Spring, die nicht mehr nur in Eclipse, sondern auch in Visual Studio Code und Atom verwendet werden können. In dieser Session demonstrieren wir mittels Live-Coding, wie die neuen Möglichkeiten der Spring Tools in Eclipse und VSCode eingesetzt werden können, um effizient und mit völlig neuen Möglichkeiten Spring-Boot-Anwendungen zu implementieren - unter anderem mittels blitzschneller Navigation zu dedizierten Spring-Elementen einer Anwendung, einer neuartigen Source-Code-Sicht, die Informationen laufender Spring-Boot-Anwendungen in den Source-Code einblendet, und mehr. Die Session besteht ausschließlich aus Live-Coding in Visual Studio Code und Eclipse.

Über den Referenten:

Martin Lippert
Martin Lippert
Martin Lippert
Martin arbeitet bei Pivotal an Entwicklungswerkzeugen und IDEs für Spring, Spring Boot und Cloud Foundry. Er ist langjähriges aktives Mitglied der Eclipse Community, diente im Program Committee für zahlreiche internationale Konferenzen und blickt auf eine lange Historie von Konferenzvorträgen zurück. Er liebt es besonders, Vorträge hauptsächlich aus Livedemos zusammenzusetzen, über eigene Projekte zu sprechen und das Publikum für Neues zu begeistern.
C5

14.30 - 15.15 Uhr

Architektur und SicherheitIDE und ToolsEnterprise Java und FrameworksMicroservices, Container und CloudCore Java und JVM-SprachenFrontend und Mobile ComputingIoT (Internet of Things) und EmbeddedMethodik und PraxisTest und BetriebOpen Source und CommunityTrends und neue Technologien

Themenbereich: Microservices, Container und Cloud

SAP Community - vom Monolithen zu Microservices

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Stichworte: Self-Contained Systems, Microservices, Softwarearchitektur


Kai Spichale (SAP SE)

Zielgruppe:
Fortgeschrittene

Abstract:

In diesem Vortrag wird die Microservice-Architektur des sozialen Netzwerks der SAP vorgestellt. Die SAP Community bietet für Millionen von Benutzern eine Plattform zum Informationsaustausch und Zusammenarbeit. Die Microservices laufen primär auf der SAP Cloud Platform (PaaS), basieren auf Spring und folgen der Idee der Self-Contained Systems. Hierfür wurde die Softwarearchitektur in unabhängige System, die typischerweise auf UI-Ebene integriert sind, aufgeteilt. Die Systeme nutzen zum Informationsaustausch auch leichtgewichtiges Messaging mit Apache Kafka und REST APIs. Diese und andere Architekturentscheidungen und die damit verbunden Erfahrungen werden in diesem Vortrag präsentiert.

Über den Referenten:

Kai Spichale
Kai Spichale
Kai Spichale
Kai Spichale (@kspichale) beschäftigt sich seit mehr als 10 Jahren leidenschaftlich mit Softwarearchitekturen von verteilten Systemen und sauberem Code. Nach seinem Studium am Hasso-Plattner-Institut war er u.a. als Softwarearchitekt für die adesso AG und als IT-Berater für innoQ Deutschland GmbH tätig. Heute ist er Solution Architect bei SAP SE. Sein technologischer Schwerpunkt liegt auf modernen Architekturansätzen, API-Design und Datenbanktechnologien. Er ist Autor des Buches 'API-Design' sowie zahlreicher Artikel in Fachzeitschriften. Er lebt mit seiner Familie in Berlin.
D5

14.30 - 15.15 Uhr

Architektur und SicherheitIDE und ToolsEnterprise Java und FrameworksMicroservices, Container und CloudCore Java und JVM-SprachenFrontend und Mobile ComputingIoT (Internet of Things) und EmbeddedMethodik und PraxisTest und BetriebOpen Source und CommunityTrends und neue Technologien

Themenbereich: Trends und neue Technologien

Alles fließt: Data Streaming und Messaging in einem mit Apache Kafka

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Stichworte: Apache Kafka, Streaming, Messaging, Integration, Event orientiert


Frank Pientka (MATERNA GmbH)

Zielgruppe:
Anfänger

Abstract:

Bisher wurden die Themen asynchrone Nachrichten- und Datenverarbeitung immer getrennt betrachtet. 
Durch die Notwendigkeit immer mehr Daten in immer schnellerer Zeit verarbeiten zu müssen, werden neue Anforderungen an die Near-Realtime-Verarbeitung von Daten gestellt, 
um neue Anwendungsfälle, wie IoT mit Microservices umsetzen zu können. Apache Kafka verspricht in seiner neuen Version beide Welten miteinander zu verbinden. 
Es werden die Möglichkeiten von Apache Streaming und seinen Konnektoren mit Codebeispielen vorgestellt.

Über den Referenten:

Frank Pientka
Frank Pientka
Frank Pientka
Frank Pientka (@fpientka) sorgt als Principal Software Architect bei der MATERNA GmbH in Dortmund  für mehr Qualität in der Software und kümmert sich, als Gründungsmitglied des iSAQB, um eine verbesserte Ausbildung und Zertifizierung von Architekten.
Seit mehr als zwei Jahrzehnten unterstützt er Firmen bei der Umsetzung tragfähiger Software-Architekturen auf Basis von JavaEE.
Dabei führt er externe Reviews und Architekturbewertungen als Gutachter durch.
Dazu hat er auch schon mehrere Fachartikel veröffentlicht und Vorträge gehalten.
E5

14.30 - 15.15 Uhr

Architektur und SicherheitIDE und ToolsEnterprise Java und FrameworksMicroservices, Container und CloudCore Java und JVM-SprachenFrontend und Mobile ComputingIoT (Internet of Things) und EmbeddedMethodik und PraxisTest und BetriebOpen Source und CommunityTrends und neue Technologien

Themenbereich: Test und Betrieb

Gestern lief's doch noch. Muss ich heute schon wieder alles testen? Forschungsergebnisse und eigene Erfahrungen mit Test-Impact-Analyse

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Stichworte: Test-Impact-Analyse, Change-Based Testing, Optimierung automatisierter Tests


Dr. Elmar Juergens (CQSE GmbH)

Zielgruppe:
Fortgeschrittene

Abstract:

Je älter und größer ein Softwaresystem ist, desto wichtiger ist eine verlässliche, automatisierte Testsuite. Insbesondere, wenn ich unter Zeitdruck viele Änderungen umsetze und kurze Release-Zyklen habe. 

Wenn das System wächst, muss auch die Testsuite wachsen. Damit steigt aber auch die Ausführungsdauer. Wir sehen in der Praxis immer öfter Suites, die mehrere Stunden oder sogar Tage laufen. Langlaufende Suites werden aber typischerweise seltener ausgeführt als schnelle Suites, z.B. wöchentlich statt täglich. Leider muss ich als Entwickler dadurch immer länger auf Feedback warten, wodurch es immer aufwändiger wird, die Ursache für fehlschlagende Tests zu lokalisieren. Ironischerweise mindert das den Wert der Tests gerade für die Systeme, in denen sie eigentlich besonders wichtig sind.

Test-Impact-Analyse adressiert dieses Problem, indem sie Testfälle aussortiert, die bei der nächsten Ausführung höchstwahrscheinlich keine Fehler finden. Dazu werden die Code-Änderungen analysiert, die seit dem letzten Testlauf durchgeführt worden sind. Außerdem werden Tests so in Reihenfolge gebracht, dass sie möglichst schnell möglichst viele Änderungen durchlaufen. In unseren empirischen Studien konnten so über 90% der Fehler in weniger als 10% der Ausführungszeit gefunden werden.

Der Vortrag stellt Grundlagen, Forschungsergebnisse und empirische Studien zu Test-Impact-Analyse vor. Daneben berichten wir von unseren Erfahrungen damit in der eigenen Entwicklung, in Open-Source Projekten und bei Kunden.


Über den Referenten:

Dr. Elmar Juergens
Dr. Elmar Juergens
Dr. Elmar Juergens
Dr. Elmar Juergens hat über statische Codeanalyse promoviert und für seine Doktorarbeit den Software-Engineering-Preis der Ernst Denert-Stiftung erhalten. Er ist Mitgründer der CQSE GmbH und begleitet seit acht Jahren Teams bei der Verbesserung ihrer Qualitätssicherungs- und Testprozesse. Juergens spricht regelmäßig auf Konferenzen wie dem QS-Tag, W-JAX, JAX, OOP, Teamconf, DWX, ICSE, CSMR, SQD oder den XP Days. Er wurde von den Teilnehmern zum besten Sprecher der Clean Code Days 2014, der Software Quality Days 2015, dem Java Forum 2015 und 2017 und dem QS-Tag 2016 gewählt. Elmar Jürgens wurde 2015 zum Junior Fellow der Gesellschaft für Informatik ernannt.
F5

14.30 - 15.15 Uhr

Architektur und SicherheitIDE und ToolsEnterprise Java und FrameworksMicroservices, Container und CloudCore Java und JVM-SprachenFrontend und Mobile ComputingIoT (Internet of Things) und EmbeddedMethodik und PraxisTest und BetriebOpen Source und CommunityTrends und neue Technologien

Themenbereich: Methodik und Praxis

Von Nix-Dorf zur Cloud-City

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Stichworte: Requirements-Engineering, Testlandschaft, Microservices, Legacy


Dorothee Boos und Oliver Böhm (Deutsches Zahnärztliches Rechenzentrum GmbH)

Zielgruppe:
Fortgeschrittene

Abstract:

Früher (1990) war alles besser: IT hieß noch EDV, für's Backup reichte ein Bandlaufwerk und die Fachabteilung begnügte sich noch mit einer einfachen Textmaske zur Eingabe. Seitdem steigen die Anforderungen und Erwartungen an die IT.

Wie schafft man jetzt den Sprung in die digitale Transformation mit der Technik von damals? Gar nicht - heute sind moderne (Cloud-)Architekturen gefragt, um für die Zukunft gewappnet zu sein. Das allein reicht aber nicht aus - die größte Herausforderung sind neben gewachsener Prozesse die Entwickler, die diese Architekturen umsetzen sollen.

Dieser Vortrag gibt einen Einblick in die Schwierigkeiten, die bei der Ablösung  gewachsener Systeme in eine modernen Micro-Service-Landschaft aufgetreten sind, welche Maßnahmen wir ergriffen und welche Erfahrung wir damit gesammelt haben.

Über die Referenten:

Dorothee Boos
Dorothee Boos
Dorothee Boos
Dorothee Boos studierte Medizinische Dokumentation und Informatik am Universitätsklinikum Ulm. Nach ihrem Studium war sie als Business Analyst bei der Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co KG tätig. Anschließend wechselte sie in die Pharmagroßhandelsbranche, wo sie als Projektleiterin unter anderem an der Entwicklung einer iOS App verantwortete. Seit 2017 arbeitet sie bei der Firmengruppe Dr. Güldener als SCRUM Project Owner in der IT.
Oliver Böhm
Oliver Böhm
Oliver Böhm
Oliver Böhm studierte Informatik an der Universität Stuttgart. Nach C++-Entwickung im Unix-Bereich beschäftigt er sich seit 1999 mit Java-Entwicklung unter Linux und Aspekt-Orientierte SW-Entwicklung. Er ist u.a. Autor der Bücher "JavaSoftware Engineering unter Linux" (millin Verlag) und "Aspekt-Orientierte Programmierung mit AspectJ 5" (dpunkt.verlag). Neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit als Java-Statiker und -Archäologe beim Optica Abrechnungszentrum gibt er AOSD-Vorlesungen und ist Board-Mitglied der JUG Stuttgart.
G5

14.30 - 15.15 Uhr

Architektur und SicherheitIDE und ToolsEnterprise Java und FrameworksMicroservices, Container und CloudCore Java und JVM-SprachenFrontend und Mobile ComputingIoT (Internet of Things) und EmbeddedMethodik und PraxisTest und BetriebOpen Source und CommunityTrends und neue Technologien

Themenbereich: Architektur und Sicherheit

Schwachstellen in Webanwendungen

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Stichworte: Aktuelle Security Trends OWASP


Bernhard Hirschmann (EXXETA AG)

Zielgruppe:
Fortgeschrittene

Abstract:

Vorstellung der neuesten Ausgabe der OWASP Top 10, die bekannte Rangliste der wichtigsten Schwachstellen von Webanwendungen. Da sich der Trend bei Webanwendungen in Richtung Microservices und Single Page Applications bewegt hat, spiegelt das auch die aktuelle Bedrohungslage wieder, die in der neuen Ausgabe berücksichtigt wurde - diesmal stark beeinflusst von der Community.

Neue Themen wie "XML External Entities (XXE)", "Insecure Deserialization" und "Insufficient Logging & Monitoring" werden vorgestellt. Sowie auch altbekannte, nach wie vor ernstzunehmende Schwachstellen wie beispielsweise "Injection" oder "XSS", die in vielen Webanwendungen schlummern und katastrophale Auswirkungen haben können.

Über den Referenten:

Bernhard Hirschmann
Bernhard Hirschmann
Bernhard Hirschmann
Bernhard Hirschmann studierte in Esslingen Softwaretechnik und arbeite bei zahlreichen Firmen und Projekten. Über 17 Jahre tätig in der Java-Entwicklung und der Software-Architektur haben einiges an Erfahrungen gebracht, die insbesondere beim Thema Sicherheit wertvoll sein können. Sicherheitsaspekte sind wichtiger Bestandteil in der Softwareentwicklung, die manchmal sträflich vernachlässigt werden. Das Finden von Schwachstellen und das Aufklären darüber wurden zur Leidenschaft, die er seit einigen Jahren verfolgt.

Certified Professional for Software Architecture (iSAQB, Foundation Level)
Certified Ethical Hacker (EC-Council, CEHv8)
Certified Security Analyst (EC-Council, ECSAv9)