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Donnerstag, 6. Juli 2017
Kultur- & Kongresszentrum Liederhalle Stuttgart
#jfs2017

Mozart-Saal

C7

16.40 - 17.25 Uhr

Methodik und PraxisCore Java und JVM-SprachenEnterprise Java und FrameworksIDE und ToolsInternet of Things und EmbeddedArchitektur und SicherheitFrontend und Mobile Computing

Themenbereich: Methodik und Praxis

Ansible - Lohnt sich der steinige Weg zum automatisierten Deployment wirklich?

Non-Sponsored Talk

Stichworte: Ansible, Automatisiertes Deployment, Verteilte Anwendungen


Julien Guitton und Thomas Pieronczyk (SEITENBAU GmbH)

Zielgruppe:
Anfänger

Abstract:

Microservices, Hochverfügbarkeit, Skalierbarkeit, kurze Releasezyklen und "Infrastructure as Code" sind nur einige der Schlagworte, die sich in den letzten Jahren in den Bereichen Softwareentwicklung, Hosting und Betrieb als anzustrebende Standards herausgetan haben. Erfüllen lassen sich diese Ziele jedoch nur mit einem hohen Grad an Automatisierung.

Seit seinem Erscheinungsjahr 2012 hat sich Ansible im Bereich der Serverorchestrierung, des Konfigurationsmanagements und der Automatisierungswerkzeuge als eine der führenden Lösungen etabliert. Im Vergleich zu anderen Werkzeugen wie Puppet oder Chef kommt Ansible gänzlich ohne die Installation und Konfiguration von Agenten aus, sondern benötigt lediglich eine Python Installation und den Systemzugriff mit Hilfe von SSH.

Aufgrund der Vielzahl verfügbarer Module und der stark an Kommandozeilen-Aufrufen orientierten Syntax bietet Ansible insbesondere Systemadministratoren eine einfache Möglichkeit zur Automatisierung administrativer Tätigkeiten, bietet jedoch Gleichzeitig auch Software Entwicklern einen leichten Einstieg in die Administration der von ihnen genutzten und benötigten Umgebungen.

In unserem Vortrag möchten wir nach einem kurzen Überblick über Ansible und seine Funktionalitäten anhand des Projektes „Serviceportal Baden-Württemberg“ (https://www.service-bw.de / im Auftrag des Innenministeriums BW) zeigen, wie sich Ansible in der Praxis bewährt hat und welche technischen und organisatorischen Hürden bei der Entwicklung einer großen, verteilten Portalanwendung genommen werden mussten  – und mit Hilfe von Ansible erfolgreich gemeistert wurden.


Über die Referenten:

Julien Guitton
Julien Guitton
Julien Guitton
Julien Guitton studierte Software Engineering an der HTWG Konstanz. Seit 2010 arbeitet er für die Seitenbau GmbH und ist dort Leiter des Software Qualitätssicherungs Boards. Seit drei Jahren widmet er sich neben seiner Tätigkeit als Test Coach im Bereich der Agilen Softwareentwicklung verstärkt Themen aus dem DevOps Umfeld. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich Testmanagement, Agile Methoden und Prozesse, Java, Spring, Continuous-Integration und Continuous-Deployment.
Thomas Pieronczyk
Thomas Pieronczyk
Thomas Pieronczyk
Thomas Pieronczyk ist seit 2013 als Softwareentwickler beim Dienstleister SEITENBAU GmbH angestellt und ist dort hauptsächlich an der Konzeption und Umsetzung von Backends großer Java- und C#-basierter Webportale beteiligt. Neben seinen technischen Schwerpunkten Verteilte Anwendungen, Identity-Management und Security unterstützt er Teams auch als Scrum-Master in agilen Methoden der Softwareentwicklung. Thomas Pieronczyk machte seinen Master-Abschluss im Fach Informatik an der TU München.