Adieu Jenkins: warum wir über 100 Jenkins-Pipelines auf GitLab CI migriert haben
Abstract
Thu 15:35 - 16:20 Uhr | 2026
Im Projektumfeld von bahn.de bzw. dem DB Navigator haben wir in den letzten Monaten unsere Pipeline-Engine von (mehreren) Jenkins und Hunderten Pipeline-Jobs zu GitLab CI migriert. Dabei handelte es sich aufgrund der Vielzahl an Instanzen, Pipeline-Varianten und Besonderheiten um eine ziemliche Mammut-Aufgabe, die uns viel Zeit und Kraft gekostet hat. Dennoch war die Migration natürlich mit hohen Erwartungen verbunden: Standardisierung und Vereinheitlichung der Entwicklungs-Infrastruktur, Reduktion von Kosten der Build-Infrastruktur, Reduktion der kognitiven Last in den Teams und eine geringere Belastung durch Security Vulnerabilities. Konzeptuell gibt es einige Unterschiede zwischen den beiden Plattformen und wir wollen neben den Lessons learned auch Einblicke geben, wie man in einem größeren Organisationsumfeld (20+ Teams mit 120+ Entwicklern) zu einer tragfähigen Build-Infrastruktur mit GitLab CI (insb. GitLab CI Components) finden kann. Nicht zuletzt wollen wir auch die Dinge ansprechen, die wir von Jenkins vermissen und uns bei GitLab CI stören, sowie abschließend die Frage beantworten, ob wir den Wechsel bereuen beziehungsweise mit heutigem Wissen erneut machen würden.

Lukas Pradel
Lukas Pradel arbeitet als Software Engineer bei der Deutschen Bahn / DB Fernverkehr AG. Die Zeit, die er nicht mit Softwareentwicklung verbringt, nutzt er am liebsten zum Motorradfahren.