Agentic Software Modernization: Back to the Roots
Abstract
Thu 12:15 - 13:00 Uhr | 2026
Mittlerweile dringen AI Agents auch in Enterprises in Code-Galaxien vor, die nie ein Large Language Model zuvor gesehen hat. Die Versuchung ist daher groß, auch die eigene Java-Legacy-Codebase von AI Agents über Nacht umbauen zu lassen. Aber nach tausend angepassten Klassen durch Hunderte von Agents (und zehn automatisch erhöhten LLM-Nutzungslimits später) stellt sich dann oft nur eines heraus: Nichts funktioniert mehr. Null. Nada.
In diesem Vortrag zeige ich, was AI Agents sind, warum diese im Brownfield so schlecht abschneiden und was Sprachbarrieren und Todo-Listen-Apps damit zu tun haben. Aber auch, was gut funktioniert: Mit Seams, Slicing und Sprouting vorab potenzielles Chaos begrenzen, AI Agents mit Ankern und Strukturen zielsicher navigieren und mit Fitness Functions bei Bedarf wieder auf Kurs bringen.
Die Mission: Mit AI Agents in Warp Speed sicher in fernen Galaxien ans Ziel kommen. Denn am Ende zählt nicht, wie viel sich an Code bewegt, sondern ob das Legacy System wirklich vorankommt.
Markus Harrer arbeitet seit vielen Jahren in der Softwareentwicklung und ist vor allem in konservativen Branchen tätig. Als Senior Consultant hilft er, Softwarearchitekturen strategisch und wirtschaftlich sinnvoll zu entwickeln und zu verbessern. Er ist aktiver Mitgestalter bei den Themen Legacy-Modernisierung (auch mit AI), Software Analytics, Softwarearchitektur sowie Wardley Maps. Zudem ist er akkreditierter Trainer für den iSAQB Foundation Level und dem Advanced-Level-Modul IMPROVE sowie iSAQB Foundation Level zertifiziert. Er ist Autor der Bücher „Strategische Spielzüge – Softwaresysteme listig weiterentwickeln” und „Qualitätstaktiken – Qualitätsgetriebene Lösungsstrategien für Softwarearchitekturen entwickeln” sowie Mitautor des Buchs „Software Reviews – Risiken und Probleme in Software zielsicher identifizieren”.
