Core Java & JVM-SprachenCore Java & JVM-Sprachen

Sollen wir lieber nach Babylon oder nach Panama fahren

Babylon
GPU
JNI
JVM
Panama
Reflection

Abstract


Thu 16:40 - 17:25 Uhr | 2026

Mit den Projekten Babylon und Panama bietet die Java-Plattform gleich zwei neue Initiativen zur Anbindung und Analyse von nativen Bibliotheken und Low-Level-Funktionalitäten an.

Bei Projekt Panama liegt der Fokus auf der engeren und einfacheren Anbindung von nativem Code an die JVM. Wir beginnen mit dem Ursprungsframework JNI, zeigen dessen Schwächen auf und veranschaulichen, wie Panama diese verbessert.

Projekt Babylon verfolgt einen umfassenderen Ansatz zur Analyse und Transformation von (nativen) Quellcode mit Hilfe von Code-Reflection. Dadurch wird der eingegebene Code als Codemodell (Code-as-Data) abgebildet und ermöglicht somit die einheitliche und standardisierte Interaktion mit diesem. Somit stellt Babylon eine Erweiterung der existierenden und weitverbreiteten Reflection-Bibliothek bereit. Darüber hinaus verspricht Babylon hierdurch die Analyse und Interaktion von GPU-Code, der bei der Implementierung und Ausführung von KI-Modellen genutzt werden könnte.

Die Zuhörer erhalten einen kompakten Überblick über den aktuellen Stand der Projekte, praktische Codebeispiele sowie eine Einschätzung, wann und warum sich ein genauer Blick auf Babylon und Panama lohnt.

Non-Sponsored TalkFortgeschritteneDeutsch
Matthias Koch

Matthias Koch

sidion GmbH

Matthias Koch ist seit 13 Jahren als Expert Software Developer bei der sidion GmbH tätig. Seit über 30 Jahren setzt er unterschiedlichste Kundenprojekte um – vor allem mit Java. Bei seinen Code- und Architekturreviews setzt er auf das Prinzip „Clean Code“. Spannend findet er funktionale Programmierung und den Einsatz von Kreativitätstechniken wie „Code Katas“. Ferner interessiert er sich für Secure Coding, Continuous Delivery und Künstliche Intelligenz.

M.Sc. Robert Palma

M.Sc. Robert Palma

sidion GmbH

Robert Palma ist seit über 10 Jahren als Java-Entwickler tätig und verfügt über einen Master of Science in Computer Science. Als iSAQB-zertifizierter Softwarearchitekt bringt er fundierte Erfahrung in der Konzeption und Umsetzung moderner Softwaresysteme und Kundenprojekte mit. Sein fachlicher Schwerpunkt liegt neben der klassischen Java-Entwicklung zunehmend im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Dabei beschäftigt er sich intensiv mit den aktuellen Entwicklungen neuer Modelle, der Evaluation verschiedener RAG-Architekturen sowie dem Aufbau von MCP-Servern. Darüber hinaus interessiert er sich für innovative Technologien wie Blockchain und Kryptowährungen und verfolgt aktuelle Trends rund um verteilte Systeme und digitale Ökosysteme.